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„R 69 S - Felber Gespann in Elfenbeinfarben "


Jeder BMW Fanatiker und auch viele Motorradfahrer generell hatten in den 50er Jahren ein gemeinsames Wunschziel: eine R 69 S zu besitzen. Dieser Wunsch hat sich auch bei den bajuwarisch orientierten Oldtimersammlern der Neuzeit manifestiert: wer BMW’s sammelt, MUSS eine R 69 S in der Garage stehen haben.


Die obengesteuerte 69 S (für Sport) kam 1960 und löste die R 69 ab … genau wie die Vorgängerin basierte sie fahrwerksmäßig auf der R 50 aus den 50er Jahren (Doppelschleifenrohrrahmen, geschobene Schwinge vorn und einer Schwinge mit zwei Federbeinen hinten), die Leistung war durch eine höhere Verdichtung auf 42 PS bei 7000 U/Min. angehoben worden. Mit einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 175 Kmh gehörte sie zu den schnellsten Serienmotorrädern ihrer Zeit. Eine R 69 S wurde zuverlässig allen Anforderungen gerecht, ob es um Langstreckenreisen ging, um den sportlichen Einsatz auf der Rundstrecke oder am Berg, und natürlich war sie das ideale Zugfahrer für den Gespannliebhaber.


In Österreich hatte eine R 69 S entweder Rekord oder Felber Seitenwägen zu schleppen. Letzteren sehen wir hier auf den Fotos, den typischen Beiwagen der 50er Jahre mit der hohen Kuppel und der dreiteiligen Scheibe. Die Fotos dokumentieren noch ein anderes Novum: die R 69 S war nämlich die erste BMW, die es auf Kundenwunsch elfenbeinfarbig lackiert (Dover-Weiß) statt im üblichen Einheits-Schwarz gab.