das Museum
die Sammlung
Events
BMW Geschichte
Kontakt
Links

 

 
 

 

 

„Gatschhupfer“ – Jochen Herolds BMW R 26 aus 1959


Jochen Herold ist mit Motorrädern aufgewachsen - wenn’s nicht schon so abgedroschen wäre könnte man sagen, er hatte Benzin im Blut. Sein Vater Eugen hatte in Coburg eine der ersten BMW Vertragswerkstätten gegründet, die der am 23.10.1937 geborene Jochen (eigentlich Joachim) übernahm. Er war nicht nur Geschäftsmann, sondern auch ein geschickter Schrauber und nicht zuletzt praxiserprobter Fahrer. Besonders der Geländesport war sein Metier, wo er sich als Mitglied des Motorsport-Club Coburg regional Meriten verdiente. Seine Einsatzgeräte baute er selbst auf und um, und ließ darin seine Erfahrungen einfließen. Nach seiner aktiven Zeit blieb er dem Oldtimersport verbunden und nahm noch 2009 an Klassik-Enduros teil. Im Jänner 2015 erlag das Motorrad-Urgestein einem langjährigen Leiden. BMW-Herold allerdings gibt es in Coburg heute noch, wenn es auch von anderen Besitzern geführt wird.


 

 

Franz Amering konnte Herolds Nachlass für das Motorradmuseum-Vorchdorf erwerben. Neben Zeitungsausschnitten, Urkunden, Blechtafeln und Herolds Helm gehört dazu auch eine für den Geländesport adaptierte BMW R 26, die aus der zweiten Hälfte der 50er Jahre stammt. Sie ist in dem Zustand erhalten geblieben, wie Jochen Herold sie nach seinem letzten Einsatz abgestellt hat, und den Fotos besser beschreiben als jede textliche Erklärung: