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Feuer am Museumsdach, aber der Betrieb geht weiter ...

Am Abend des 20ten Juli geriet durch einen defekten Trafo der Dachstuhl des Motorradmuseums Vorchdorf in Brand. Durch die Aufmerksamkeit eines Nachbarn war die Feuerwehr mit 10 Einsatzfahrzeugen und 170 Mann rasch vor Ort und konnte die Flammen sehr rasch unter Kontrolle bringen. Nur wenige Exponate im Museum waren wirklich vom Feuer selbst betroffen, unrettbar beschädigt wurde keines. Aufgrund der Umsicht und des Einsatzes der Feuerwehrleute – gelöscht wurde ausschließlich mit Wasser, das der Trupp bis in die frühen Morgenstunden arbeitend sofort wieder abgesaugt hatte – gab es auch keine Löschschäden.

Die größte Gefahr ging nachträglich vom Russ aus, der sich auf den Motorrädern abgesetzt hatte. Russ wirkt korrosiv und zerstört Metall binnen kürzester Zeit, weshalb rasches Handeln gefordert war. Über 30 Freiwillige von verschiedenen Vereinen fanden sich in den Tagen nach dem Brand ein, um 150 Motorräder aus dem ersten Stock in ein anderes Gebäude zu bringen, wo sie von einer darauf spezialisierten Firma gereinigt wurden. Die Sanierungsarbeiten im Museum selbst sind bereits im vollem Gange, so dass Museumsbetreiber Franz Amering damit rechnet, dass die Exponate schon in den nächsten Wochen wieder auf ihren angestammten Platz zurückkehren und der Betrieb bis Oktober in vollem Umfang wieder aufgenommen werden kann.

Das Erdgeschoss mit der Puch-Sonderausstellung war ohnehin nicht betroffen und kann jederzeit besichtigt werden. Franz Amering bedankt sich auch auf diesem Weg bei allen Feuerwehrleuten und freiwilligen Helfern für ihren selbstlosen Einsatz, ohne den ein Weiterbestehen des Motorradmuseums Vorchdorf fraglich gewesen wäre ...


https://www.laumat.at/medienbericht,grosseinsatz-der-feuerwehren-bei-brand-bei-einem-motorradmuseum-in-vorchdorf,15446.html


https://www.salzi.at/2019/07/grosseinsatz-bei-brand-bei-einem-motorradmuseum-in-vorchdorf/