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"Darf's a bissal mehr sein?" - der 4Ventiler übernimmt

Obwohl BMW vollmundig verkündet hatte, keine Boxermotoren mehr herstellen zu wollen, erlebte genau dieser Typ 1993 seine Wiederauferstehung. Allerdings in einer Form, die außer der Zylinderanzahl kaum mehr etwas mit dem Konzept von Max Friz aus dem Jahr 1923 zu tun hat: Der Motor hat leicht schräg gestellte Zylinder mit obenliegenden Nockenwellen, ist also kein echter Boxer mehr. Die Vierventiltechnik ( wobei die Ventile von einer Kombination aus Steuerkette und Stoßstange gesteuert wurden) half, die heute wesentlich strengeren Umweltauflagen zu erfüllen. Der Hubraum lag anfangs bei 1100 ccm (später auch mit 850 und 1200 ccm), die Leistung bei 90 PS. Wirklich revolutionär ist aber die Telelever Dämpfung: ein zentrales Federbein sorgt dafür, dass das Einsinken der Maschine beim abrupten Bremsen fast völlig ausbleibt – ein Novum bei Serienmotorrädern.

Mit diesen Modellen besann sich BMW wieder auf seine sportlichen Wurzeln: so entsprechen die Modelle R 1100 S oder die Rockster dem Bild, dass man sich um die Milleniumswende von einem Straßensportler vorstellt.

Aus dieser Epoche zeigen wir im Museum:

BMW R 1100 RS aus 1993, BMW R 1100 R aus 1994
BMW R 1100 RT aus 1995, BMW R 1100 S aus 1998
BMW R 1150 Rockster aus 2003

Auch der Vierzylindermotor lebt noch, allerdings in quergestellter Form, wodurch sich BMW an die heute gebräuchliche Form der Motoranordnung angenähert hat. Mit einer 1000er dieses Typs macht BMW ja gerade in der Superbike WM von sich reden. Wer genau wissen will, welche Motorräder BMW gerade baut, ein Blick auf www.bmw-motorrad.at genügt …