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Das "Naked Bike" wird an- und wieder ausgezogen

In den siebziger Jahren hatten die Japaner auf dem Motorradsektor das Zepter fest in der Hand. Was zwanzig Jahre früher noch umgekehrt war, wurde jetzt zur Philosophie der meisten europäischen Hersteller, die der Konkurrenz aus Fernost noch standhielten: japanische Technologie kopieren, so gut es eben ging.

Nicht so bei BMW: sie vertrauten auf den guten Ruf, den sie sich in Punkto Qualität in der Vergangenheit erworben hatten, und polierten dieses Image der deutschen Wertarbeit durch weitere Verbesserungen noch zusätzlich auf, zu beobachten an den Modellen der /7 Serie.

Der große Schlag dieser Epoche war aber die R 100 RS, wobei das Kürzel für Rennsport steht. Dennoch war sie eher gedacht als sportlicher Reisetourer, und sie war das erste Serienmotorrad weltweit mit einer Vollverkleidung, die diesen Namen auch verdiente. Entwickelt wurde die Verkleidung vom Aerodynamikspezialisten Pininfarina in Zusammenarbeit mit BMW. Der 980 ccm große Motor leistete ca. 70 PS, das reichte für flotte 200 Km/h!

Gleichzeitig versuchte BMW aber auch, wieder in den kleineren Hubraumklassen Fuss zu fassen. Auf der IFMA 1978 wurden zwei Modelle vorgestellt, die optisch und technisch aber ganz dem Vorbild der großen entsprachen. Die R 45 mit 475 ccm war für die in Deutschland steuerbegünstigte Klasse der 27 PS Maschinen gedacht, wogegen die R 65 (650 ccm, 50 PS) sich vor allem in Großbritannien gut verkaufte.

Weiterhin waren BMW’s als Behördenfahrzeuge in vielen Ländern beliebt und auf allen Straßen anzutreffen. Neben der R 45 und der R 65 stehen folgende Modelle in der Ausstellung:

BMW R 75/7 aus 1976, BMW R 80/7 aus 1977, BMW R 100/7 aus 1976, BMW R 100 S aus 1976, BMW R 100 T aus 197,8 BMW R 100 RS aus 1976, und BMW R 80/7 aus 1977 der holländischen Polizei .