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Experimente mit unterschiedlichem Erfolg

Was in den späten 40er Jahren in Italien begann, hatte im Sturm den deutschen (ebenso wie den österreichischen) Markt erobert – kein Motorradhersteller, der sich dem Roller oder Scooter verweigern konnte und wollte. Auch bei BMW wurde ein Konzept ausgearbeitet, das R 10 hieß. Mehrere Varianten wurden ent- und wieder verworfen, bevor zwei Prototypen gebaut wurden. Der luftgekühlte Motor hatte 175 ccm Hubraum, ein Viertakter mit parallel im Kopf hängenden Ventilen, die Leistung lag bei ca 7,5 PS. Es blieb bei den zwei Protoypen, die Herstellung wurde zugunsten des in Lizenz gebauten Isetta Rollermobils vernachläßigt. Die Isetta, auch Knutschkugel genannt, wurde vom 250er (bzw. 300er) Motor der R 25 Modelle angetrieben und verkaufte sich über 161.000 mal!

Erst Ende der 90er Jahren wagte BMW wieder ein ähnliches Experiment, das diesmal auch in Serie ging. Der C1 war ein Konzeptfahrzeug, ein City Roller mit Überdachung als Wetterschutz, der von Rotax stammende 125 er (später 200er) Motor wurde bei Bertone in Turin ins Fahrwerk geschraubt Er kann eine Geschwindigkeit von über 100 Km/h erreichen, unterliegt aber nicht der Helmpflicht. Seine Produktion wurde 2005 wieder eingestellt.