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Im Tarnkleid - die BMW's in der Wehrmacht

Wegen ihrer Zuverlässigkeit waren BMW Motorräder auch bei der Wehrmacht sehr geschätzt. Schon das Modell R 11, bei dem erstmals Steckachsen zur Verwendung kamen, wurde zwischen 1929 und 1934 bei der Reichswehr eingestellt. Die wohl bei der Truppe beliebteste BMW war die R 12. Nach Einführung der Wehrpflicht im Oktober 1935 und Aufstellung der Kradschützentruppe wurden von ihr über 30.000 Stück an die Wehrmacht geliefert!

Am bekanntesten ist wohl die R 75. Sie wurde 1941, also bereits während des zweiten Weltkriegs, rein für den Feldeinsatz entwickelt (in Konkurrenz zur K 750 von Zündapp) Ihre Besatzung konnte aus je 4 Gängen für und Gelände sowie aus 2 Rückwärtsgängen wählen. Das Beiwagenrad war über ein Sperrdifferential mit angetrieben. Riesige Räder sorgten für gute Traktion auch in rauestem Gelände. Ihre Tarnfarben waren entweder Gelb (Saharafeldzug unter Rommel), Grün oder Grau. Aufgrund der komplizierten Mechanik war sie wartungsanfällig und wurde 1944 außer Dienst gestellt. Ihre Aufgaben übernahm der Kübelwagen.